Förderverein Kunstrasen e.V. Mülheim-Kärlich

» Stadtmeisterschaft 2008

„Outsiders“ 3. Fuchs Personal Stadtmeister

Straßenfußballmeisterschaften wieder eine riesige Gaudi

Der Förderverein Kunstrasen hat es zum dritten Mal nach 2005 und 2006 geschafft eine ganze Stadt Fußball spielen zu lassen. „Das besondere Flair kommt auch durch die zustande, die sonst nicht ins Stadion kommen“, spricht Bernd Oster als Vorsitzender des Fördervereins Kunstrasen nicht ohne Stolz von diesem Turnier.
Nachbar mit Nachbar oder auch Nachbar gegen Nachbar – wenn Over Müllem gegen Onner Müllem antritt, kennt man sich und das macht weiterhin den Reiz der Vergleiche aus, stellt Gerd Harner fest. Der 1. Beigeordnete der Stadt Mülheim-Kärlich jagte selbst als Rail Road Kicker (Urmitz/Bhf.) dem Leder auf dem Kleinfeld hinter her.
„Wir als Stadtspitze können nur ein großes Dankeschön an die Organisatoren sagen, denn dieser Tag sucht seines Gleichen“.
Der Umstand, dass jedes der 15 Teams eine Frau auf dem Feld aufbieten muss verleiht dem Stadtkick eine weitere Note. „Dieses Mal war beeindruckend, wie gut die Frauen gespielt haben“, spricht Bernd Oster durchaus von einer positiven Entwicklung, „und außerdem wollen wir mit dieser Regel den bitteren Ernst einiger Fußballer zügeln.“
Dies gelang nicht immer. Hier und da ging es schon mal zur Sache, je näher die Entscheidung rückte. „Aber das ist Fußball, man muss sich nur danach wieder die Hand geben,“ bilanzierte Gerd Harner selbst als „Opfer“ bei der Siegerehrung.
Die „Rail Road Kickers“ schieden im Viertelfinale nach 9-Meter-Schiessen aus. Die „Outsiders“ – vom Depot und aus der Jahnstraße – benötigten nur einmal die Verlängerung.
Der Sieger der ersten Auflage 2005 gewann ansonsten alle Spiele der Vorrunde sowie Halbfinale und Endspiel souverän. Die „letzten Geiger“ wurden Dritter vor dem „Neubau Zentrum“. Auf dem zweiten Platz landeten die „Op Info Kickers“ vom Patenschaftsbataillon der Stadt. „Wichtig ist, dass sich keiner ernsthaft verletzt hat“, bilanzierte Bernd Oster, der sich im Rahmen der Siegerehrung vielfach bedankte. Unter anderem galt der Dank allen freiwilligen Schiedsrichtern – zumeist SG Jugendtrainer oder Spieler der 1. Mannschaft - die spontan als Referee fungierten. „Es ist schon ziemlich unglaublich, dass die angeforderten Schiedsrichter nicht erschienen sind, aber selbst das hat die große SG Familie prima gemeistert.“

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